Der Urstein

Ein mineralogischer Rohstoff mit geologischer Besonderheit.

Silberquarzit ist eine Urkraft.
Eine Urkraft, die dich an etwas Größeres erinnert.

Es ist eine mineralische Kraft, die nicht von Menschenhand gemacht wurde.
Eine Kraft, deren Geheimnis gehütet wurde und sich nur denen zeigt, die den Stein auf allen Ebenen fühlen.

Ein Urgestein von seltener Reinheit.
Entstanden aus der ältesten Information – älter als Sprache,
größer als der Mensch, jenseits von Konzepten und Methoden.

Der Stein stammt aus einem Berggebiet in den Alpen. Jahrmillionen wurde er von der Erde beschützt und ist nun heute hier, um Menschen zu helfen. Der Silberquarzit entwickelt seine hochenergetische Kraft mit seinen Verbündeten – den flüssig goldenen Lärchen Harzen und den zahlreichen heiligen Wildkräutern aus dem Pfitschtal.

Es ist Deine heilige Begegnung.

Mit dem Stein.
Mit dem Ursprung.
Mit Deiner eigenen Größe.

Das Geheimnis bleibt unberührt.
Bis Du es selbst fühlst.

Geologische Besonderheit

Einzigartiger Rohstoff

Silberquarzit – Mineralogische Sensation im Tauernfenster

Der Silberquarzit entspringt einem Ort, der weit über das hinausgeht, was man mit bloßem Auge erkennen kann. Am Talschluss des Pfitschtals, im kleinen Weiler Stein, befindet sich ein Boden, der einst – vor über 150 Millionen Jahren – die Küste von Ureuropa war. Diese Region ist Teil einer außergewöhnlichen geologischen Zone, in der sich Zeit, Druck und Erdgeschichte in einzigartiger Weise verdichtet haben.

Eingebettet liegt dieses Gebiet im weltbekannten Tauernfenster – einem geologischen Fenster von internationaler Bedeutung, in dem tiefste Erdschichten freigelegt sind. Hier werden Strukturen sichtbar, die sonst verborgen bleiben. Jährlich reisen Wissenschaftler, Geologen und Mineralogen aus aller Welt an, um diese seltene Beschaffenheit zu erforschen und ihr Wissen über die Entstehung der Alpen und ihrer Mineralien zu vertiefen.

Die Region gilt unter Kennern als außergewöhnliches Kristallgebiet. Es finden sich hier chloritisierte Bergkristalle, Turmaline, seltene Zirkone, Rutile, Hämatite, Amethyste, Titanite, Aktinolithe und viele weitere Mineralien. Ihre Sammlung ist in Südtirol streng geregelt und erfordert eine spezielle Genehmigung – ein Zeichen für die Einzigartigkeit und den Schutz dieses Naturraums.

Im Zentrum dieser Landschaft befindet sich der Silberquarzit-Steinbruch – ein privater Abbauort, an dem bis heute aktiv gearbeitet wird. Trotz moderner Technik und regelmäßiger Sprengungen wird ein Teil des Steins weiterhin mit der Hand und traditionellen Werkzeugen bearbeitet – eine selten gewordene Verbindung von Handwerk und Naturkraft.

Architekten von internationalem Rang wie Matteo Thun nutzen Silberquarzit für außergewöhnliche Bauprojekte. Seine ästhetische Klarheit, Widerstandskraft und antibakterielle Eigenschaft machen ihn besonders wertvoll – vor allem in sensiblen Bereichen wie Wasser- und SPA-Architektur.

Mineralogisch zeigt der Steinbruch zwei zentrale Vorkommen:
den weißen Silberquarzit, mit über 90 % Quarzanteil (SiO₂),
und den dunklen Silberquarzit, der zu etwa 60 % aus Quarz besteht und zusätzlich ein komplexes Gefüge aus Mineralien und Edelsteinen trägt.

Diese Zusammensetzung verleiht dem Material nicht nur physikalische Stabilität, sondern auch eine besondere energetische Qualität. Der aussergewöhnlich hohe Quarzanteil begünstigt den sogenannten piezoelektrischen Effekt – eine natürliche Eigenschaft, bei der durch Druck feine elektrische Impulse entstehen, die von vielen Menschen während der Anwendungen als Kribbeln oder energetische Aktivierung wahrgenommen werden.

Ein wissenschaftliches Gutachten von Univ.Prof.Dr.Dr. Wolfgang Marktl bestätigt die besondere Stellung dieses Vorkommens. Es wird als natürliches, ortsgebundenes anorganisches Heilvorkommen eingeordnet und der Gruppe der Heilerden zugeordnet. In pulverisierter Form kann der Silberquarzit im Rahmen von Peloidanwendungen die dermatologischen Funktionen der Haut mineralogisch unterstützen.

Dieser Rohstoff bildet die Grundlage aller Silberquarzit Rituale. Er wird sowohl als roher Stein – weiß oder dunkel – als auch in fein verarbeiteter Pulverform eingesetzt und entfaltet seine Wirkung im direkten Kontakt mit dem Körper.

Die darauf basierenden Anwendungen folgen einem ganzheitlichen, salutogenetischen Ansatz, der sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome konzentriert, sondern die Selbstregulation und innere Balance des Menschen aktiviert. Elemente aus der traditionellen europäischen Medizin, Kräuterheilkunde, Klangarbeit, Meditation und Körperarbeit verbinden sich dabei zu einem komplexen Zusammenspiel.

Im Zentrum steht die Aktivierung des parasympathischen Nervensystems – jener Bereich, der für Regeneration, Entspannung und nachhaltige Stabilisierung verantwortlich ist.

Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um klinisch-therapeutische Verfahren, sondern um eine bewusste Unterstützung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Was hier wirkt, ist kein einzelner Faktor.
Sondern das Zusammenspiel aus Ursprung, Material und Erfahrung.

Ein Stein, der nicht nur aus der Erde kommt –
sondern den Menschen zurück zu seiner eigenen Tiefe führt.